Ihre Praxis für Physiotherapie in Lahr  //  Säuglinge/Frühgeborene, Kinder und Erwachsene  
Atemphysiotherapie
Die Atemphysiotherapie findet u. a. Anwendung bei Mukoviszidose, Lungenfibrose und Asthma
sowie chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD).

Mukoviszidose ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung, die nicht heilbar ist. Es gibt jedoch physiotherapeutische
und auch medikamentöse Therapiemöglichkeiten, um die Symptome der jeweiligen Organsysteme zu behandeln.

Lungenfibrose kann durch Lungenerkrankungen mit völlig unterschiedlichen Ursachen entstehen, die jedoch letztlich zu ähnlichen strukturellen Veränderungen der Lunge führen. Eine einmal entstandene Lungenfibrose ist nichtmehr heilbar.
Mit einer frühzeitigen Behandlung kann jedoch einem weiteren Fortschreiten dieser Krankheit entgegengewirkt werden.

Asthma ist eine chronische Entzündung und Verengung der Bronchien.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist im Grunde eine vermeidbare Erkrankung. In den meisten
Fällen wird sie durch Rauchen verursacht
.

Die physiotherapeutische Atemtherapie hat bei all diesen Krankheiten das Ziel, die unzulängliche Lungenfunktion zu verbessern und den Schleim in den Atemwegen zu lösen und so dem Patienten ein leichteres Atmen zu ermöglichen.

Die Atemphysiotherapie beinhaltet insbesondere auch das Vermitteln von Atemtechniken wie der autogenen Drainage und den Einsatz von Atemtherapiegeräten, wie z. B. PEP, Cornet, Flutter, die eine aktive Atmung unterstützen und so den
Schleimtransport aus der Lunge erleichtern.

Zusätzlich sind regelmäßige Inhalationen mit schleimlösenden, antibakteriellen und bronchienerweiternden Medikamenten sinnvoll.

Die speziellen atemphysiotherapeutischen Übungen sollen die Patienten möglichst eigenständig durchführen können.
Mit täglichem Atemtraining und mit weiteren, speziellen Übungen können die Patienten die Behandlung durch Physio-therapeuten wirksam ergänzen.

Bei Kindern mit Mukoviszidose erfolgt die Therapie in Abhängigkeit von deren Entwicklungsstand. Wichtig ist stets,
die Kinder zur Bewegungsfreude zu motivieren, um deren Ausdauer zu fördern.

Bei Säuglingen, die an Mukoviszidose leiden, kann mit der Bobath-Therapie die sensomotorische Bewegungsentwick-
lung des Kindes gefördert und so die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert werden.

In diesem Alter kommen überwiegend passive Behandlungstechniken zur Anwendung, die später, in Abhängigkeit von
der Entwicklung des Kindes, nach und nach durch aktive Techniken ergänzt und teilweise ersetzt werden.
 
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